Die Pawlaks

Year: 1981

Executive Producer: Mafred Kercher (Produktionsleitung), Jan Kadlec (Produktionsleitung), Heiner Stegelmann

Script: Otto Jägersberg, Michael Lentz

Director: Wolfgang Staudte

Cinematographer: Rudolf Körösi, Ursula Körösi

Music: Hans-Martin Majewski

IMDB:View

Show others

Length:1x90', 11x45'

Deutch:Die Pawlaks. Eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet

Technical info:16mm, 1:1,33

Film type:TV-Film

Producer Company:Windrose Film- und Fernsehproduktion GmbH (Hamburg), Oase-Film GmbH (Essen)

Co Producer:Michael Lentz

Production Management:Ulrike Kipka (Aufnahmeleitung), Michael Schmidt (Aufnahmeleitung), Michael Nauen (Aufnahmeleitung), Tomáš Gabriss (Aufnahmeleitung)

Assistant Director:Hartmut Landsiedel, Annerose Schleining-Kercher

Art Director:Karel Vacek

Production Design:Christian Bussmann, Frank Geuer

Costume Design:Irms Pauli

Sound:Reiner Levin, Rüdiger Lelewel

Film Editing:Inge Petersen, Liselotte Drauz

Makeup:Horst Allert (makeup artist), Ilse Krause (makeup artist)

YouTube:View

Other:View

Česky:Rodina z Podhuří

Cast:

Eberhard Feik – Rudolf Zwirner „Kammersänger“Marie Versini – Emma de RougemontHeinz Lieven – Daniel RauchDietrich Adam – Karl PawlakAlexander Allerson – Flake, ZeitungsverlegerNora Barner – Anna Sophie BollkampLorenzo Basso – SaccettiWolfgang Bathke – Zissmann, SteigerRudolf Brand – Traugott RothertGötz Burger – DworschakGernot Duda – Wilhelm BollkampWerner Eichhorn – Christian SaltenHeinz Fabian – Pflanz, Krechtings SekretärGabriele Fischer – ElliHenning Gissel – Dr. Kunz, ArtzManfred Günther – Wacker, StreikführerJohanna Hofer – Grossmutter PawlakEgon Hofmann – Klass, StreikführerWolfgang Höper – Alfons KrechtingHannes Kaetner – Johann PawlakIngeburg Kanstein – Ida BollkampMichael Kausch – StepanSiegfried Kernen – Ende, LehrerHeta Mantscheff – Charlotte SaltenJuliane Melchthal – Ruth PawlakRalph Misske – Gustav BollkampKarsten Nispel – Fritz PawlakClaus Obalski – Jeremias PawlakAnemone Poland – Judith PawlakBobby Prem – Horatio von GottbergSilvia Reize – Annette KrechtingThomas Schiestl – Kusz, BetriebsführerNikolaus Schilling – PetzoldMonika Schwarz – Rosa HarigEgon Schäfer – Opa SaltenEmmerich Schäffer – Ludwig HarigJoost Siedhoff – Alban, SargmacherKatharina Tüschen – Magdalene Maria PawlakDirk vahle – Peter SaltenErnst von Klipstein – Der alte KrechtingFranz Wacker – Ludger Schlangensiepen, GrossbauerDieter Wagner – Baron von Gottberg

Additional Info:

Miniserie in 12 Teilen in 1 Staffel Deutsche Erstausstrahlung: 28.09.1982 ZDF Man schreibt den Frühsommer des Jahres 1872. Gustav Bollkamp, Obersteiger auf der Zeche Morgenrotin Westfalen, reist nach Masuren, um mit verführerischen Versprechungen die Tagelöhner von den östlichen Feldern als Bergarbeiter in die westlichen Bergwerke zu locken. Von der Aussicht auf ein Paradies getrieben, macht sich auch die Familie Pawlak, die zu den zahllosen Tagelöhnerfamilien gehörtund die von Ihrem Gutsherren nur ausgebeutet werden, auf den Weg ins Ruhrgebiet. Doch die Masurenwerden von den Bergleuten mit Ablehnung empfangen. Die Handlung basiert auf dem Hintergrund der sozialen Kämpfe während des Deutsch-FranzösischenKrieges von 1870/71, nach dem im Ruhrgebiet ein wirtschaftlicher Boom und eine enorme Nachfragenach Kohle einsetzte. (Text: Euro Video) https://www.fernsehserien.de/die-pawlaks Deutsche Erstausstrahlung: 28.09.1982 (ZDF) Im Frühsommer des Jahres 1872 reist Gustav Bollkamp, Obersteiger auf der Zeche Morgenrot in Westfalen, nach Masuren, um Tagelöhner als Bergarbeiter anzuwerben. Die Pawlaks gehören zu denzahllosen Tagelöhnerfamilien. Sie werden vom Gustherren Gottberg nur ausgebeutet. Doch dann wehrensie sich. Die Handlung basiert auf dem Hintergrund des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71, nachdem im Ruhrgebiet ein wirtschaftlicher Boom einsetzte und die Nachfrage an Kohle enorm stieg. aus: Der neue Serienguide https://www.wunschliste.de/serie/die-pawlaks Fernsehlexikon Eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet. 12 tlg. dt. Historienserie von Otto Jägersberg, Regie: WolfgangStaudte. Die verarmte Tagelöhnerfamilie Pawlak wird in Masuren von Baron von Gottberg (Dieter Wagner) ausgebeutet. Vater Johann Pawlak (Hannes Kaetner) sieht eines Tages nur noch die Chance, nach Amerikaauszuwandern und dort sein Glück zu suchen. Seine Frau Magdalene Maria (Katharina Tüschen), dieSöhne Karl (Dietrich Adam) und Jeremias (Claus Obalski), Tochter Judith (Anemone Poland) und dieGroßmutter (Johanna Hofer) lässt er in Masuren zurück. Man schreibt das Jahr 1872, und das Ruhrgebiet hat als Folge des Deutsch-Französischen Kriegs einenenormen Aufschwung genommen. Der Tagebau boomt, die Nachfrage nach Kohle ist groß, doch die Bergarbeiter wollen mehr Lohn und streiken. Der Baron ist an einer Zeche beteiligt, deren Direktor seinSchwiegersohn Alfons Krechting (Wolfgang Höper) ist. In dessen Auftrag wirbt der Steiger Gustav Bollkamp (Ralph-Jürgen Misske) mittellose masurische Familien an, auch die Pawlaks, die für einenHungerlohn gezielt als Streikbrecher eingesetzt werden sollen. Bevor es dazu kommt, stirbt die Großmutter während einer Geisterbeschwörung, und Karl gibt dem Baron die Schuld, den er deshalbniederschlägt. Horatio (Bobby Prem), der mit seinem Vater verkrachte Sohn des Barons, verhilft Karl zurFlucht und gibt sich als dessen Bruder aus. Gemeinsam kommen sie ausgerechnet in Krechtings Zecheunter, wo sie als Streikbrecher von den Kollegen nicht sonderlich freundlich empfangen werden. Allmählich gewinnt Karl den Durchblick, erkennt die Ausbeutung, freundet sich mit den Ideen der Sozialdemokraten an und beginnt sich politisch und gesellschaftlich zu engagieren. Der 90 minütige Pilotfilm lief am Dienstag, die 45 minütigen Folgen samstags um 19.30 Uhr. Das Fernsehlexikon, Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier. http://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_serie/m_pawlaks.htm Mit Beginn der zunehmend Industrialisierung nach der Reichsgründung im Jahre 1871 nahm die Wirtschaft im deutschen Kaiserreich einen rasanten Aufschwung, Deutschland entwickelte sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts von einem überwiegenden Agrarstaat zu einem industriell und großstädtisch geprägten Land.1). Ein enormer Bedarf an Arbeitskräften entstand unter anderem auch im Bergbau, der im westlichen Teil des Landes nicht durch deren Einwohner allein gedeckt werden konnte; um geeignete Arbeitskräfte zu gewinnen, setzen die Zechenbetreiber sogar spezielle Werber ein. Der armen, im Osten lebenden, oftmals von ihren Gutsherren ausgebeuteten Landbevölkerung bot sich somit eine Perspektive auf ein besseres Auskommen. Durch den stark steigenden Bedarf an Arbeitskräften wanderten viele Menschen ins Ruhrgebiet. Neben Menschen aus dem unmittelbaren ländlichen Umfeld zogen auch Menschen aus ferner gelegenen Regionen zu, um in der Industrie zu arbeiten. Darunter waren viele aus den Ostprovinzen Preußens, so dass auch unter den inländischen Zuwanderern in die industriellen Ballungszentren viele Menschen waren, die polnisch sprachen und sich als Polen fühlten. Ein Großteil der als "Ruhrpolen" bezeichneten Einwanderer sprach indes Regionalsprachen wie Masurisch, Kaschubisch und "Wasserpolnisch"2).3) Anfang der 1980er Jahre entstand vor dem Hintergrund dieser historischen Ereignisse, die auch geprägt waren von sozialer Brisanz wie etwa Kampf um gerechtere Löhne oder bessere Arbeitszeiten, mit "Die Pawlaks – Eine Geschichte aus dem Ruhrgebiet" eine 12-teilige Serie über die Anfänge des Ruhrbergbaus, die zwischen September und Dezember 1982 im ZDF ausgestrahlt wurde. Am Dienstag, den 28. September 1982 ging ein 90-minütiger Pilotfilm auf Sendung, die weiteren 45-minütigen Folgen liefen dann jeweils Samstags um 19:30 Uhr.Das Drehbuch zu der Serie stammte von dem 1942 in Hiltrup in Westfalen geborenen Schriftsteller und Filmemacher Otto Jägersberg2), der etwa zeitgleich im Verlag "Goldmann" einen Materialband zu dem zwölfteiligen Fernsehfilm herausbrachte. Als Regisseur setzte kein geringerer als Wolfgang Staudte2) (1906 – 1984), der als einer der wichtigsten deutschen Filmregisseure der Nachkriegszeit gilt, diese TV-Saga in Szene. Mit Filmen wie "Die Mörder sind unter uns"2) (1946), "Rosen für den Staatsanwalt"2) (1959) oder "Die Herren mit der weißen Weste"2) (1969) hatte er Kinogeschichte geschrieben, aber auch bei legendären TV-Mehrteilern wie "Der Seewolf"4) (1971), Lockruf des Goldes"4) (1975) oder Serien wie "MS Franziska"2) (1977) seine Handschrift hinterlassen. Die musikalische Untermalung stammte von dem Filmkomponisten Hans-Martin Majewski1) (1911 – 1997).Die Geschichte beginnt im Frühsommer des Jahres 1872, als Gustav Bollkamp (Ralph Misske), Obersteiger auf der westfälischen Zeche "Morgenrot", sich nach Masuren aufmacht, um die verarmten Landarbeiter in die westlichen Bergwerke zu locken.: Die verarmte Tagelöhnerfamilie Pawlak wird in Masuren von Baron von Gottberg (Dieter Wagner) ausgebeutet. Vater Johann Pawlak (Hannes Kaetner) sieht eines Tages nur noch die Chance, nach Amerika auszuwandern und dort sein Glück zu suchen. Seine Frau Magdalene Maria (Katharina Tüschen), die Söhne Karl (Dietrich Adam) und Jeremias (Claus Obalski), Tochter Judith (Anemone Poland) und die Großmutter (Johanna Hofer) lässt er in Masuren zurück. Man schreibt das Jahr 1872, und das Ruhrgebiet hat als Folge des Deutsch-Französischen Kriegs einen enormen Aufschwung genommen. Der Tagebau boomt, die Nachfrage nach Kohle ist groß, doch die Bergarbeiter wollen mehr Lohn und streiken. Der Baron ist an einer Zeche beteiligt, deren Direktor sein Schwiegersohn Alfons Krechting (Wolfgang Höper) ist. In dessen Auftrag wirbt der Steiger Gustav Bollkamp (Ralph-Jürgen Misske) mittellose masurische Familien an, auch die Pawlaks, die für einen Hungerlohn gezielt als Streikbrecher eingesetzt werden sollen. Bevor es dazu kommt, stirbt die Großmutter während einer Geisterbeschwörung, und Karl gibt dem Baron die Schuld, den er deshalb niederschlägt. Horatio (Bobby Prem), der mit seinem Vater verkrachte Sohn des Barons, verhilft Karl zur Flucht und gibt sich als dessen Bruder aus. Gemeinsam kommen sie ausgerechnet in Krechtings Zeche unter, wo sie als Streikbrecher von den Kollegen nicht sonderlich freundlich empfangen werden. Allmählich gewinnt Karl den Durchblick, erkennt die Ausbeutung, freundet sich mit den Ideen der Sozialdemokraten an und beginnt sich politisch und gesellschaftlich zu engagieren. (Quelle: www.fernsehserien.de aus dem "Fernsehlexikon" von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier) Das aufwendig produzierte und gut recherchierte sozialkritische Revier-Geschichtsepos um die masurische Tagelöhnerfamilie Pawlak nimmt den Zuschauer in die Zeit des Wirtschaftsbooms im Ruhrgebiet nach Ende des deutsch-französischen Krieges 1870/72 mit, zeichnet nicht nur die politisch-wirtschaftlichen Hintergründe sondern auch detailgetreu das harte, damalige Alltagsleben nach. Der Direktor des "Grimme-Instituts" Uwe Kammann wies in einem Interview auch darauf hin, "dass sich das ZDF zu Beginn der 80er Jahre zur Verfilmung dieser "Geschichte aus dem Ruhrgebiet" entschlossen hat, um die Leistungen der Menschen im Revier auf dem Weg zu einem Miteinander von Einheimischen und Zuwanderern, damals aus Masuren, deutlich zu machen und zu würdigen."5)Der Reiz der Sendung lag sicherlich auch darin, dass Staudte bis auf die kleinste Nebenrolle auf eine ausgezeichnete Darstellerriege setzen konnte, eine gelungene Mischung aus populären Schauspielern wie Eberhard Feik, Ernst von Klipstein, Gernot Duda oder Wolfgang Höper sowie zum Teil neuen Gesichtern, allen voran Dietrich Adam als der junge Karl Pawlak, der sein Glück als Bergmann im Ruhrpott sucht.Seit 27. Februar 2008 ist die Produktion auf DVD im Handel erhältlich.Siehe auch www.fernsehserien.de
Weitere Links bei www.wunschliste.deQuelle: 1) www.dhm.de, 3) Wikipedia zum Thema "Ruhrpolen" (abgerufen 03.07.2012), 5) www.grimme-institut.de Link: 2) Wikipedia, 4) Beschreibung innerhalb dieser HP

Randezvous in ParisBack in time